Projekt

Wie kann dem Verlorengehen der persönlichen Erzählungen von Überlebenden der Shoah begegnet werden? Die Idee für das Ausstellungsprojekt entstand über die Suche nach neuen Formen und Möglichkeiten, wissenschaftliche Erkenntnisse, gesammelte Medienzeugnisse, Archivalien aus dem Nachlass und filmisches Material zu Hermann Arndt einem breiten öffentlichen Publikum in Frankfurt Oder zu präsentieren. Das Mehrgenerationenprojekt integriert mehrere Institutionen und bietet viele Möglichkeiten zur Teilhabe. Geplant ist, dass die Ausstellung wandert und schließlich digitalisiert wird.

Ausgangspunkt des Projekts ist die Dokumentation, Erzählung und Sichtbarmachung einer deutsch-jüdischen Lebensgeschichte im Kontext von gelebter Erinnerungskultur, die die Auseinandersetzung mit Geschichte und dem Nationalsozialismus zum Zwecke eines friedlichen Zusammenlebens aller Kulturen fördern soll. Zudem sollen interkulturelle Begegnungen gefördert und alltäglicher Antisemitismus durch Bildung, Dialog und Partizipation bekämpft werden.

Building Bridges e.V.

Wir organisieren seit 20 Jahren einen jährlichen Schüleraustausch mit Jugendlichen aus Deutschland (Frankfurt Oder), Polen (Slubice), Israel und Palästina. Dabei arbeiten wir thematisch und beschäftigen uns intensiv mit Fragen von Rassismus, Antisemitismus und üben über Methoden wie Betzavta Handlungsstrategien für heutiges Verhalten ein. Immer wieder bearbeiten wir mit Zeitzeugen Geschichte und ermöglichen Jugendlichen Zugänge zu tolerantem Verhalten. Während des Schüler*innenaustausches finden interkulturelle Begegnungen statt, es werden Gedenkstätten besucht, Workshops durchgeführt und Sehenswürdigkeiten in den jeweiligen Gaststädten besichtigt. Dieses Jahr erweitern wir unser Aktionsspektrum mit einer Ausstellung.

Team

Projektleitung: Peter Staffa, Alexander Sage