Eröffnung

31.10.2020
18:00 Uhr

Filmvorführung & -Gespräch

06.11.2020
19:00 Uhr

Mit Regisseurin Nicola Alice Hens und Animationsfilmerin Aline Helmcke. Moderiert von Lisa Haußmann, Filmwissenschaftlerin und Filmvermittlerin

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Chichinette – Wie ich zufällig Spionin wurde
(Nicola Alice Hens, Deutschland 2019, 86 min)

Wie kann das eigene Handeln Einfluss auf den Lauf der Dinge nehmen? Wie können Lebensgeschichten das Erinnern der Geschichte wachhalten? Und können sie Mut machen für heutige Herausforderungen? Der Dokumentarfilm »Chichinette« begleitet die 99-Jährige Marthe Cohn, die seit 20 Jahren unermüdlich um die Welt reist, um jungen Menschen ihre Geschichte zu erzählen: Die französische Jüdin aus Metz musste im Krieg vor den Nationalsozialisten fliehen. Später hat sie als Spionin der Alliierten in Deutschland ihr Leben aufs Spiel gesetzt. Heute hält sie mit Vorträgen und in Begegnungen die Erinnerung wach. Ein packendes Porträt einer beeindruckenden Frau. Im Anschluss an die Vorführung ist Regisseurin Nicola Alice Hens zu Gast. Sie gibt Einblicke in die Entstehung ihres Films und beantwortet die Fragen des Publikums.

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Lesung

09.11.2020
16:00 Uhr

Mit Co-Autor Wilhelm Dietl und Schauspieler und Regisseur Falk Rößler

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„Der Jäger” (DVA, 1996)

Hermann Arndt wandte sich in den 1990er Jahren erstmals mit einem Buch an die Weltöffentlichkeit, das in 8 Sprachen übersetzt wurde. Zusammen mit dem Co-Autor Wilhelm Dietl gab er seine Autobiografie heraus „Der Jäger – Operation Eichmann: Was wirklich geschah“. Im Rahmen der Veranstaltung wird der Journalist und Co-Autor Wilhelm Dietl gemeinsam mit dem Schauspieler und Regisseur Falk Rößler aus dem Buch lesen. Dietl wird über die Hintergründe des Buches sowie über seine persönliche Begegnung mit Arndt erzählen und Fragen des Publikums beantworten.

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Podiumsgespräch

21.11.2020
17:00 Uhr

Mit Angelika Levi und Tanja Kinzel

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Wider das Vergessen? Vier Geschichten vom Erinnern - Ein Gespräch rund um Video-, Ton- und Archivschnipsel

Vier sehr unterschiedliche Teilnehmer*innen widmen sich in Gespräch und Erzählung der Frage, wie und warum wir uns erinnern. Die Spuren, die die Shoah bis heute in praktisch allen Bereichen gesellschaftlichen Zusammenlebens hinterlassen hat, bilden dabei den Ausgangspunkt. Welche Erinnerungen behalten wir? Wie formen wir sie und wie formen sie uns?
Es erinnern sich Angelika Levi - In ihrem Film “Mein Leben - Teil 2” spürte die Filmemacherin den Aufzeichnungen ihrer Familie nach. An was erinnern diese? Was wurde ausgelassen? Und was bedeutet dies für ihre Identität? Tanja Kinzel - Die Soziologin setzte sich intensiv mit Fotografien aus dem Ghetto Litzmannstadt auseinander. Derzeit arbeitet sie an der Gedenkstätte Ravensbrück.

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Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei. Tickets müssen vorher reserviert werden.

Der Einlass beginnt 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn. Es besteht am Veranstaltungsabend kein Zutrittsrecht.
Übersetzung in Gebärdensprache möglich. Anfragen hierzu bitte an: mail@ich-bin-ein-frankfurter.de